1. Gerste und Mälzen
Für Malt Whisky spielt gemälzte Gerste die zentrale Rolle. Beim Mälzen wird die Gerste kontrolliert zum Keimen gebracht. Dadurch werden Enzyme aktiviert, die später Stärke in vergärbaren Zucker umwandeln können.
Die Keimung wird anschließend durch Trocknung gestoppt. Wird dabei Torfrauch eingesetzt, können rauchige und medizinische Aromen entstehen.
2. Schroten und Maischen
Das Malz wird zu Schrot vermahlen und mit warmem Wasser vermischt. Dabei lösen sich Zucker aus dem Getreide.
Die zuckerhaltige Flüssigkeit wird als Würze bezeichnet und bildet die Grundlage für die anschließende Fermentation.
3. Fermentation
Der Würze wird Hefe zugesetzt. Diese wandelt Zucker in Alkohol und zahlreiche Aromaverbindungen um.
Das Ergebnis erinnert vom Prinzip her an ein ungehopftes Bier und wird häufig als Wash bezeichnet.
4. Destillation
Der Wash wird in Brennblasen erhitzt. Alkohol und Aromastoffe werden dadurch konzentriert.
Bei schottischem Single Malt erfolgt die Destillation traditionell häufig in zwei kupfernen Pot Stills. Form, Größe und Betriebsweise der Brennblasen beeinflussen den Charakter des späteren Destillats.
5. Fassreifung
Das frische Destillat ist noch kein fertig gereifter Whisky. Einen entscheidenden Teil seines Charakters entwickelt es während der Jahre im Holzfass.
Ex-Bourbonfässer, Sherryfässer und zahlreiche weitere Fasstypen können vollkommen unterschiedliche Aromen beitragen.
6. Abfüllung
Nach der Reifung werden ausgewählte Fässer zusammengestellt oder als Einzelfass abgefüllt. Je nach Produkt kann der Whisky auf Trinkstärke reduziert, gefiltert und schließlich in Flaschen gefüllt werden.
Single Malt selbst entdecken.
In meiner Sammlung findest du die Whiskys, die ich selbst probiert und eingeordnet habe. In der Rangliste siehst du außerdem direkt, welche Abfüllungen bei mir aktuell ganz vorne liegen.