HERSTELLUNG

Whisky-Destillation einfach erklärt

Bei der Destillation wird aus der vergorenen Maische ein hochprozentiges Destillat. Form und Betrieb der Brennblasen prägen den Charakter einer Destillerie.

Vom Wash zum Rohbrand

Nach der Fermentation enthält der sogenannte Wash bereits Alkohol. In der ersten Brennblase, der Wash Still, wird diese Flüssigkeit erhitzt.

Alkohol verdampft leichter als Wasser. Die aufsteigenden Dämpfe werden anschließend wieder abgekühlt und kondensiert.

Die zweite Destillation

Das Ergebnis der ersten Destillation wird erneut gebrannt. Während dieser zweiten Destillation wird der für die spätere Fassreifung geeignete Teil besonders sorgfältig ausgewählt.

Dabei unterscheidet man vereinfacht zwischen Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Der Mittellauf – der sogenannte Heart Cut – wird für die spätere Reifung verwendet.

Warum Kupfer?

Kupfer reagiert während der Destillation mit verschiedenen unerwünschten Schwefelverbindungen. Deshalb beeinflusst der Kontakt mit Kupfer nicht nur die Technik, sondern auch den Geschmack.

Warum sehen Brennblasen unterschiedlich aus?

Hohe, schlanke Brennblasen fördern tendenziell stärkeren Rückfluss und können leichter wirkende Destillate begünstigen. Kompaktere Brennblasen können dagegen einen schwereren Charakter unterstützen.

Die Form der Stills gehört deshalb zum typischen Fingerabdruck einer Destillerie.